Handlungsoptionen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung


Zeit: 20.03.2021 13:30
Raum: Hochhaus

Im Alltag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auf Abenteuerspielplätzen, Kinderbauernhöfen und Jugendfarmen gibt es die Momente, in denen wir – eher instinktiv – stutzen und erst einige Minuten später wird uns bewusst, dass hier „etwas nicht stimmt“. Es sind Erzählungen eines Kindes, das Verhalten einer Jugendlichen oder eine Situation innerhalb einer Gruppe, welche uns zu Fragen und Zweifeln führt. In diesem Seminar möchten wir gemeinsam die Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung anschauen und eine Gefährdungsbeurteilung praktisch durchführen. Außerdem schauen wir auf die weiteren Schritte nach Aufkommen eines Verdachtes: Wann wird es ein Gespräch mit dem betroffenen Kind und den Eltern geben oder muss sofort eine Gefährdungsmeldung an das Jugendamt erfolgen? Welche Form ist dafür erforderlich und wo kann ich mir als Fachkraft Hilfe holen? Das Seminar baut auf euren Erfahrungen und Fragen aus der Praxis auf.

Referent*innen: Jana Erler, Michaela Gloger
Jana Erler (55 Jahre), Sozialpädagogin, Hippopädagogin, Kinderschutzfachkraft und seit 1999 hauptberuflich auf dem ASP Panama der Treberhilfe Dresden e.V. Dresden tätig und schon einige Jahre im Vorstand des BdJA e.V. Michaela Gloger (37 Jahre), Sozialarbeiterin, Kinderschutzfachkraft und seit 2019 hauptamtliche Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendbüro Dresden