Großspiele aus Holz bauen


Zeit: 20.03.2021 13:30
Raum: Wohnhaus

Große Geschicklichkeitsspiele aus Holz üben auf Kinder und Jugendliche eine besondere Faszination aus. Stehen sie auf einem Platz oder liegen sie in einem Raum auf dem Tisch, werden sie sofort zu Anziehungspunkten. Bei Festen und Veranstaltungen sind sie kleine Attraktionen. Denn wer hat daheim in der engen Wohnung ein Jakkolo-Brett, ein Hattrick-Spiel oder ein Shuffle-Puck? Zur Einführung zeige ich euch einige dieser Spiele aus dem Fundus von Spiel-o-Top und erkläre kurz deren Spielweise. Anschließend könnt ihr in der Werkstatt auf eurem Platz unter meiner digitalen Anleitung entweder ein Hattrick oder ein Shuffle-Puck bauen. Dabei lernt ihr einige Grundprinzipien der Holzbearbeitung kennen. Beim Bau der Spiele verwenden wir hauptsächlich mobile elektrische Handgeräte wie Bohrmaschine, Akkuschrauber, Handkreissäge mit Sägeschiene, Stichsäge und die üblichen Kleinwerkzeuge wie Hammer, Schraubendreher und Sandpapier. Natürlich schadet es nichts, wenn ihr eine perfekt ausgestattete Werkstatt mit Tischkreissäge, Kappsäge etc. habt, aber es ist nicht Voraussetzung. Ihr braucht einen festen Arbeitsplatz an einem Werktisch und für einige Arbeiten 2 – 3 Holzböcke im Raum. Da wir aus Zeitgründen nicht alle Arbeitsschritte während des Workshops machen können, solltet ihr nach Möglichkeit vorher eine Platte aus Sperrholz in den richtigen Maßen zuschneiden und euch Baumaterial und Werkzeuge schon zurechtlegen (Material- und Werkzeugliste erhaltet ihr nach der Anmeldung). Deshalb solltet ihr idealerweise vor Beginn des Workshops bereits entschieden haben, welches der beiden Spiele ihr bauen wollt: Hattrick oder Shuffle-Puck. Bitte plant auch nach dem Workshop noch etwas Zeit ein, um euer Spiel zu vollenden. Wer hat Lust auf dieses digital-praktische Bastel-Abenteuer?

Referent*innen: Hartmut Lies
Hartmut Lies ist Diplom-Sozialpädagoge (FH), hat prägende Jahre in der offenen Arbeit mit Kindern gearbeitet, erst als Leiter eines Kindertreffs in Stuttgart, dann auf einer Jugendfarm. Nach seinem Ausscheiden dort hat er die Arbeit auf dem Platz über fünf Jahre im Vorstand begleitet. Während seiner Tätigkeit als Jugendreferent eines Stadtjugendrings konnte er jedes Jahr neue pädagogische Projekte in Zusammenarbeit mit Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit entwickeln und durchführen. Bei dieser Tätigkeit zeigte es sich, dass ein planmäßig und methodisches Vorgehen bei der Vorbereitung und Durchführung den Erfolg und die Qualität einer Maßnahme deutlich erhöhen kann. Seit 2003 tourt Hartmut mit seinem frei organisierten Spielmobil Spiel-o-Top durch ganz Süddeutschland und schafft temporäre Spiel-Räume, fest davon überzeugt, dass "der Mensch nur dort Mensch ist, wo er spielt".