AG 28: Jugendarbeit und Schule


Zeitpunkt: 10.10.2020 14:30
Raum: Schule

Die Jugendarbeit hat als Bildungspartner*in im Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einen gesonderten Stellenwert, der insbesondere in der Anerkennung des freiwilligen, partizipativen und offenen Angebots liegt. Mit der Einführung der Ganztagsschulen ist die ganzheitliche Bildung an Schulen eines der zentralen Aufgaben in der Umsetzung des ganztägigen Lernens geworden. Für die Umsetzung werden Kooperationen mit außerschulischen Partner*innen eingegangen um das Bildungsspektrum der Schulen zu erweitern. Wie diese unterschiedlichen Konzepte für den gemeinsamen Auftrag der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen ausgestaltet werden kann, wird in diesem Workshop diskutiert. Beginnend mit einem Kurzreferat mit Beschreibungen und Rahmenbedingungen der beiden Institutionen wird die schulzentrierte Bildung in Bezug auf gesetzliche Vorgaben, an Beispielen des individuellen Lernens und deren Umsetzung, sowie der Gesundheitsförderung durchleuchtet und durch mögliche Ergänzungen der Jugendarbeit vorgestellt. Hier wird auch unter dem Aspekt der Freizeitgestaltung und selbstbestimmter Aneignungsprozesse die lange Verweildauer der Schüler*innen im Ganztagsbetrieb der Schulen geprüft. Den Abschluss bildet die Diskussion einer möglichen Zusammenarbeit. Dabei liegt der Fokus zum einen in der Bedeutung, die Ganztagsschule mitzugestalten, zum anderen in einer Erweiterung und Ergänzung von Methoden und Inhalten durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit innerhalb und außerhalb der Ganztagsgrundschule.

Referent*innen: Andreas Knöbel
Andreas Knöbel, seit 1984 staatl. anerkannter Erzieher, seit 1990 Einrichtungsleitung von einem Kinderbauernhof in Berlin, seit 2003 Vorstand vom AKiB, seit 2018 mit MSc